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Alles beim Alten???

17.07.2012 Robert Lenhard schreibt am 7.Juli in der Kleinen Zeitung

„Alles beim Alten – nur teilweise Änderung der Akteure“

Logisch!
Was hat man denn erwartet?
War man wirklich so naiv zu denken, dass sich die Bürgerliste nach dem Abgang und/oder gar Hinauswurf von Merlini auflösen würde?

Fakt ist, dass weder die örtliche noch die Landes-ÖVP jemals die Abspaltung Merlinis (mit seinen IdeenträgerInnen) verkraftet und weggesteckt hat, und die Bürgerliste vom ersten Tag an (Zitat) „zum Abschuss freigegeben“ worden war.

Dass der Schuss danebenging und daraus eine „Treibjagd“ werden würde, damit hat niemand gerechnet.

Gleichzeitig vergisst man, und das ist ein österreichweites Phänomen, dass man mit diesem Verhalten auch selbstdenkende Bürger verfolgt, die sich von der selbstverordneten Reformpartnerschaft weder kaufen noch einschüchtern lassen wollen.

Und weil man „das Wild“ noch immer nicht erlegt hat und mittlerweile Gefahr läuft, dass die eigene Unfähigkeit bzw. der Unwille, zentrale Dinge umzusetzen, aufzufliegen droht, sammelt man sich zum „herbstlichen Großangriff“.

Im Klartext.

Was war an dem in der Vergangenheit gemeinsam erarbeiteten und EINSTIMMIG beschlossenen Gesamtkonzept für Bad Radkersburg so verwerflich?

Stolz und Neid hielten sich die Waage. Alle profitierten! Stadt und Region entwickelten sich prächtig.
Man wusste über die Verantwortung, den Aufwand an Energie, der nötig sein würde, um die Aufgaben zu bewältigen und die zielführenden Strategien bestens Bescheid.

Hatte man es sich leichter vorgestellt oder wartete man nur auf das jetzt offene Zeitfenster zum Zerstören des vorab so erfolgreichen Kontrahenten?

Die Stadtentwicklungsprojekte, die über Jahre von allen Mandataren und Aufsichtsräten der Stadt, von der Wirtschaft, ja sogar von den finanzierenden Banken im Sinne des Gesamtwohles mitgetragen und gestaltet wurden, sollen nun anscheinend am Altar der Einzelinteressen geopfert werden.

Das mysteriöse Verschwinden von Schlüsseln, Unterlagen, Protokollen oder Dokumenten, seltsamste Vorgänge kurz vor Fristabläufen gepaart mit medialem Gezeter, der plötzliche allgemein auftretende Gedächtnisschwund oder das Negieren von einst gemeinsam verfolgten Zielen, würden, wie in einer Tragikomödie, beinahe zum Lachen verführen, wäre die Lage nicht so ernst.

Man hat leichtes Spiel, wenn man Menschen in Geiselhaft hält und im Umgang mit kritischen MitbürgerInnen periodisch Exempel statuiert, indem man unbequeme Persönlichkeiten mundtot macht.

[Gleichzeitig wird aber, den Wahltag vor Augen, plötzlich Demokratie gepredigt, ein Sammelsurium an Ehrenkodices für sinnabgewandte Apparatschiks gezimmert, und eine Bürgermeisterdirektwahl (und -direktabwahl) gefordert . Verkehrte Welt.]

Ist das unser Bad Radkersburg, für das über Generationen hinweg hart gearbeitet wurde, um Werte zu schaffen, die nun urplötzlich verworfen werden?

Ist das unser Bad Radkersburg, in dem BürgerInnen nur mehr hinter vorgehaltener Hand ihre Meinung sagen dürfen, weil ihnen der Verlust des Arbeitsplatzes angedroht wurde?!!

Ist das unser Bad Radkersburg, das zwangsfusioniert wurde, dem frequenzbringende Verwaltungsinstitutionen durch den Statusverlust als Bezirkshauptstadt wegreformiert werden, und wo sich Verantwortungsträger hinter Parteivorgaben verschanzen und keiner von ihnen die Idee hat, Bad Radkersburg in eine bessere Verhandlungsposition zu bringen?!!

Ist das unser Bad Radkersburg, in dem die sich durch die Ostöffnung ergebenden Chancen nicht wahrgenommen werden?

Ist das unser Bad Radkersburg, in dem der Tourismus, über den sich Stadt und Region bislang erfolgreich weiterentwickelt haben, zwangsläufig auf der Strecke bleiben muss und nun zu einem „sozialversicherungsbettenlastigen“ Oligarchentum mutiert?

Ist das unser Bad Radkersburg, in dem der Innenstadtwirtschaft durch ein weiteres, mit ihr nicht koordiniertes Fachmarktzentrum der Todesstoß versetzt wird.

Ist das unser Bad Radkersburg?

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