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GRS am 29.11.2021

04.12.2021 Die BBR setzte sich für ein familienfreundliches Bad Radkersburg ein!

Eines vorneweg: Für die BBR standen die großen Fragezeichen dieser Gemeinderatssitzung bei den Themen Kinderkrippe und Schulen, leistbares Wohnen für Familien und die Frage, wohin Bad Radkersburg in Sachen Stadtentwicklung orientiert.

Darauf zielte die Frage von GR Sissi Messner (BBR) ab. „Was geschieht mit der Kinderkrippe im Umgebungskindergarten. Es hätte schon einen Umbau geben müssen. Es gab ja eine Frist dafür, die aber schon abgelaufen ist.“
Bgm. Lautner: „Ja, aber die ist verlängert worden. Wir machen das im nächsten Jahr. Den genauen Monat kann ich nicht sagen.“

GR Merlini (BBR) fragte: „Warum wurde bei der Volksschule die Sanierung der Fenster, die ja beschlossen ist, noch nicht durchgeführt. Es sollte über die Sommermonate erledigt werden. Die Eltern sind berechtigterweise verärgert.“
1.Vizebgm. Trebitsch (ÖVP): „Ich weiß nicht, warum das nicht erledigt ist. Ich werde sofort mit der Direktorin und mit der Firma Schilli reden.“

GR Merlini (BBR): „In der Mittelschule geht es um die Renovierungen der Sanitäranlagen und des Hartplatzes. Wie schauen da die Pläne aus?“
1.Vizebgm. Trebitsch (ÖVP): „Diese beiden Vorhaben werden vorrangig behandelt.“ Er sprach dann auch über die Errichtung der digitalen Klassen. Im Jänner sollen da bereits Fortschritte sichtbar sein. Und … es soll
eine Generalsanierung des Gebäudes in Angriff genommen werden.“

Wir werden bei allen Themen bezüglich Renovierung weiterhin nachfragen, wie der Stand der Dinge ist. Das Thema steht für uns ganz oben auf der Prioritätenliste.

Und nun zum Thema Bauboom. Ganz Österreich ist im Baufieber. Und auch vor Bad Radkersburg, einer Tourismusdestination, hat dieser Trend natürlich nicht Halt gemacht. Immobilien sind in der heutigen Zeit eine beliebte Geldanlage. Darauf setzen die Investoren.

Die regionale Politik muss dafür sorgen, dass das Stadtbild weiterhin in Ordnung ist. Es muss ja nicht überall gebaut werden, wo sich gerade eine Möglichkeit ergibt. Und man muss ja nicht in jedes Bauprojekt möglichst viele Wohnungen zwängen, damit der Profit groß genug ist. Investoren müssen manchmal auch eingebremst werden.

Ein Bauprojekt, das hinter den „Peterka-Wohnungen“ entstehen soll, wurde von der Tagesordnung genommen, weil es noch nicht reif ist, wie Bgm. Lautner mehrmals betonte. Daraufhin wurde allgemein über Bauprojekte in unserer Gemeinde diskutiert.

Die BBR steht für eine Stadtentwicklung, die auf leistbares Wohnen abzielt und auch für Einheimische und Familien, die sich hier ansiedeln wollen, attraktiv ist. Der gegenwärtige Bauboom sorgt für Rekordpreise. Viele junge Menschen können sich die Wohnungen nicht mehr leisten!!

Wir sehen es natürlich als positiv an, dass in Bad Radkersburg gebaut wird, dass es Investoren gibt, die auf diese Region setzen. Allerdings ist es Aufgabe der Politik, die Richtung, in die wir uns als Gemeinde bewegen wollen, mitzugestalten. Das betrifft vor allem die Preis- und die Raumgestaltung. Anlegerwohnungen und Zweitwohnsitze können nicht das Ziel der Stadregierung sein.

 

Weitere Themen:

In Zelting soll ein weiterer Minikreisverkehr entstehen, um den Verkehr zu beruhigen. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

GR Fortmüller (ÖVP) stellte die Frage, wann die Spielplätze in den Dörfern saniert werden, da er von Bürgern gehört habe, die Gemeinde schaue nur auf die Stadt. Vizebürgermeister Trebitsch nannte als Gründe dafür, dass man nicht alles auf einmal umsetzen könne und es derzeit schwer ist, Handwerker zu finden. Aber die Spielplätze stehen für das Frühjahr ganz oben auf der Liste.

Baubeginn für das Tageszentrum für Senioren soll Oktober 2022 sein. Derzeit wird der Planungswettbewerb ausgeschrieben. Fertigstellung: Sommer 2023.

E-Bus: Auf Nachfrage von GR Karlinger (FPÖ) bezüglich des Vertrags mit dem Verbund, meinte Bgm. Lautner, es gäbe nach wie vor keinen unterzeichneten Vertrag. Von Seiten der Stadtgemeinde wurde auch noch nichts bezahlt.

Homeoffice im Zehnerhaus: Bgm. Lautner konnte die Frage von GR Karlinger (FPÖ) betreff Auslastung nicht beantworten. „Was die Auslastung betrifft und was wir dem Zehnerhaus zahlen, kann ich jetzt nicht sagen. Die Miete ist aber nicht überhöht.“

Parkplatzsituation Innenstadt: Ein Workshop soll noch im Dezember stattfinden. Die BBR sieht das als ein dringliches Thema. Es entstehen viele neue Wohnungen, auch direkt in der Innenstadt. Die Parkplatzordnung muss überarbeitet und fertiggestellt werden, bevor die Wohnungen fertiggestellt sind.

Donnerstagskino im Zehnerhaus: Die Urania plant im Zehnerhaus einmal die Woche einen Kinoabend. Sobald es nähere Informationen gibt, berichten wir.

Renovierung Musikschule: Die Innenräume wurden adaptiert und der Eingangsbereich nach vorne verlegt und renoviert.

Der Tourismusverband wurde konstituiert. Veronika Kollmanitsch ist als Finanzreferentin im Vorstand. Der derzeitige interimistische Geschäftsführer ist Christian Contola. Für diesen Job läuft eine Ausschreibung.

Bgm.Lautner bedankte sich dann bei den praktischen Ärzten für ihre Bemühungen um die Corona-Impfungen.

Der Eislaufplatz startet seinen Betrieb am Mittwoch, den 2.12. Die Schulen dürfen ihn während der Unterrichtszeit benützen. Alle anderen während der Betriebszeiten, ohne Maske aber unter Einhaltung eines 2-Meter-Abstands. Die Zahl der Eisläufer, die gleichzeitig auf dem Eis sein dürfen, wird eingeschränkt.

Der Adventmarkt musste aus bekannten Gründen leider abgesagt werden.

Steiermark-Schau: Auf die diesbezügliche Frage von GR Wonisch (FPÖ) sagte Bgm. Lautner, dass das Budget überschritten wurde. Er rechnet damit, dass das Land diese Kosten übernimmt. Er berichtete, dass Radkersburg der erfolgreichste Standort war.

Das “Stadttor“ am Schnittpunkt zwischen Altstadt und Kurbereich wurde laut Bgm. Lautner vor 23 Jahren von der Gemeinde beschlossen und nun umgesetzt.

Die für uns Bürger dringlichen Themen, wie die Renovierung der Schulen und der Kinderkrippe, die Entwicklung am Bau- und Wohnungsmarkt, die Neukonzeption der Parkplatzsituation, sowie die Gestaltung aller Spielplätze in der Gemeinde werden wir mit aller Kraft weiterverfolgen.

GR Mag. Sonja Witsch (Grüne) Bgm. Mag. Karl Lautner (ÖVP)

PS 1:

LKH
Der Bürgermeister berichtete, dass es eine Studie durch das Unternehmen Deloitte, was den Gesundheitsstandort Bad Radkersburg betrifft, gegeben hat. „Das Zwischenergebnis hat,“ resümierte er, „nicht viel Neues gebracht. Es ist nur bestätigt worden, was vorher schon bekannt war. Die Argumente der Stadt wurden praktisch wissenschaftlich untermauert.“ Gemeinsames Fazit: für den Gesundheitsstandort Bad Radkersburg ist ein Krankenhaus unbedingt notwendig.

BBR: Na ja. Das weiß man eigentlich schon lange. Dazu hätte man, unserer Meinung nach, keine sündteure Studie in Auftrag geben müssen. Es wäre auch interessant zu erfahren, wie die Firma Deloitte vorgegangen ist, um zu diesem Schluss zu kommen. Wer wurde befragt? Was stand in den Fragen?
Herr Bürgermeister, der Steuerzahler, der die Studie finanziert, hat das Recht, das zu erfahren.

Kurios ist auch eine Empfehlung der Firma Deloitte, die besagt, dass die Gemeinde entsprechende Schwerpunkte für dieses Krankenhaus festlegen sollen. Wer der Betreiber sein soll, hat sich aus der Studie auch nicht ergeben.

Viel Lärm (=Geld) um Nichts!!!

Jetzt soll es ein Gespräch mit der zuständigen Landesrätin Bogner-Strauss geben, das aber wegen des Lockdowns verschoben wurde.

PS 2:

Sitzung online
Bürgermeister Lautner hatte die Sitzung mit folgenden Worten eröffnet: „Wir stellen fest, dass sehr viele online zuschauen, auch wenn unsere Gemeinderatssitzungen nicht immer ganz spannend sind. Wir haben zeitweise zwischen 600 und 700 Zuseher!“

Es fragt sich nur, wie er auf diese Zahl gekommen ist. Vielleicht hat er alle, die einmal kurz oder mehrmals „vorbeigeschaut“ haben, zusammengezählt. Denn tatsächlich sind es bei weitem nicht so viele Zuseher gleichzeitig.

Um 19:00 Uhr, bei Sitzungsbeginn, waren es knapp über 60. Die Zahl pendelte dann hin und her und stieg langsam auf über 80 an. Beim Bericht der Bürgermeister waren es selten mehr als 90. Um 19:39 wurde die Zahl 100 geknackt. Der Höchststand an diesem Abend von 116 wurde um 20:04 erreicht. Am Ende waren es 92.

Aber auch das sind zufriedenstellende Zahlen, die den umfangreichen und unermüdlichen Einsatz der Verantwortlichen rechtfertigen. Danke!.

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Eines vorweg: Für die BBR standen die großen Fragezeichen dieser Gemeinderatssitzung bei den Themen Kinderkrippe und Schulen, leistbares Wohnen für Familien und die Frage, wohin Bad Radkersburg in Sachen Stadtentwicklung orientiert.

Darauf zielte die Frage von GR Sissi Messner (BBR) ab. „Was geschieht mit der Kinderkrippe im Umgebungskindergarten. Es hätte schon einen Umbau geben müssen. Es gab ja eine Frist dafür, die aber schon abgelaufen ist.“

Bgm. Lautner: „Ja, aber die ist verlängert worden. Wir machen das im nächsten Jahr. Den genauen Monat kann ich nicht sagen.“

GR Merlini (BBR): „Warum wurde bei der Volksschule die Sanierung der Fenster, die ja beschlossen ist, noch nicht durchgeführt. Es sollte über die Sommermonate erledigt werden. Die Eltern sind berechtigterweise verärgert.“

1.Vizebgm. Trebitsch (ÖVP): „Ich weiß nicht, warum das nicht erledigt ist. Ich werde sofort mit der Direktorin und mit der Firma Schilli reden.“

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