20.05.2012 Chronik der Ereignisse
Dienstag, 15.05.2012
Am Rande der Sitzung des Steiermärkischen Landtages überreicht das Personenkomitee die Petition mit insgesamt 4.115 Unterschriften der steirischen Landesspitze (Ersatz: LAbg. Drexler und LAbg. Kröpfl) und ersucht um konstruktive Gespräche und Einbindung der Betroffenen. Die Facebook-Gruppe zählt 4.132 Mitglieder.
Aus Bad Radkersburg selbst sind über 770 Unterschriften dabei!
Samstag, 12.05.2012
Diskussionen in der Bevölkerung und auch auf der Facebook-Gruppe „Vulkanland – nein danke!“ haben wieder zugenommen. Die Facebook-Gruppe zählt 4.158 Mitglieder. Das Fernsehteam von ORF Steiermark befragt am Nachmittag Menschen vor Ort und holt Meinungen und Stimmungsbilder ein.
Freitag, 11.05.2012
Innerhalb von 10 Sammel-Tagen liegen dem Personenkomitee 3.731 Unterstützungserklärungen vor. Zahlreiche Listen sind nach wie vor im Umlauf. Die Facebook-Gruppe „Vulkanland – nein danke!“ zählt 4.181 Mitglieder. Überraschung: LH Voves und LHStv. Schützenhöfer treten ohne Vorankündigung vor die Presse und präsentieren ihre Entscheidungen zur Bezirksstrukturreform.
* Bezirk Radkersburg wird mit dem Bezirk Feldbach zum neuen Bezirk „Südoststeiermark“ zusammengeführt. Sitz der BH ist Feldbach.
* Mureck und Co. bleiben im Südosten! Zum Thema Mureck und Co. erklärt Schützenhöfer: „Es ist entschieden.“ Der ursprüngliche Plan wird also beibehalten: Die sechs abtrünnigen Gemeinden kommen zum neuen Bezirk Südoststeiermark. Die Abspaltung zu Leibnitz ist also vom Tisch. Zitat Schützenhöfer: „ … mag trotzdem sein, dass Befragungen der Bürgerinnen und Bürger stattfinden. Das ist in der Demokratie erlaubt. Aber es ist entschieden.“
Freitag, 04.05.2012
Innerhalb von 5 Sammel-Tagen liegen dem Personenkomitee über 1.600 Unterstützungserklärungen vor. Zahlreiche Listen sind im Umlauf.
Mittwoch, 02.05.2012
Die Facebook-Gruppe „Vulkanland – nein danke!“ zählt 4.240 Mitglieder
Das Personenkomitee fragt erstmals bei Landeshauptmann Voves um einen Termin an.
Die Tageszeitung Der Standard berichtet vom Ergebnis eines angeblichen „Geheimtreffens“ von Landesvertretern mit Bürgermeistern des Bezirks Radkersburg und titelt: „Mureck geht nun doch zu Leibnitz“. Das berichten auch Kleine Zeitung und ORF.
Montag, 30.04.2012
Angeblich findet ein „Geheimtreffen“ von Landesvertretern und Bürgermeistern der „abtrünnigen Gemeinden“ (Anmerkung: als abtrünnig werden jene Gemeinden bezeichnet, die sich für eine Zugehörigkeit zum politischen Bezirk Leibnitz ausgesprochen haben. Das sind Gosdorf, Mureck, Murfeld, Eichfeld, Weinburg, Deutsch Goritz und Mettersdorf) statt.
Freitag, 26.04.2012
Die Facebook-Gruppe „Vulkanland – nein danke!“ zählt 3.789 Mitglieder
Das Personenkomitee zählt 41 Mitglieder
Das Personenkomitee startet die Unterschriftensammlung für eine Petition an die Steiermärkische Landesregierung. Die Internetseite „www.nein-zur-zwangsfusion-radkersburg.at“ geht online.
Dienstag, 24.04.2012
Medien berichten in ihren Hauptformaten.
Im Steiermärkischen Landtag findet eine heftige Debatte mit dringlichen Anfragen seitens der Opposition statt zum Thema „Bezirksfusion“ an die Regierungsparteien.
Montag, 23.04.2012
Erstes Einlenken seitens der steirischen Landesspitze: Der Name Vulkanland wird auf Bitten von LAbg. Ober und LAbg. Gangl zurückgezogen, weil man „der Marke nicht schaden wolle“. Weiteren Medienberichten zufolge wird einigen Gemeinden seitens der Landesspitze in Aussicht gestellt, sich für eine Zugehörigkeit zum Bezirk Leibnitz entscheiden zu können.
Sonntag, 22.04.2012
13 Personen gründen das überparteiliche Personenkomitee „Nein zur Zwangsfusion Radkersburg“. Das Personenkomitee tritt für die Aufhebung des Beschlusses, die Bezirke Radkersburg und Feldbach zusammenzulegen und für die Einbindung der betroffenen Bevölkerung in Radkersburg ein.
Freitag, 20.04.2012
Nicht nur steirische Regionalmedien berichten. Der neue Bezirk „Vulkanland“ ist Thema in ganz Österreich, auch in führenden österreichischen Medien ist der Bezirk „Vulkanland“ Thema (Ö1, Ö3, etc.).
ZiB2: Armin Wolf widmet dem Bezirk „Vulkanland“ und den „Vulkaniern mit Steierblut“ in der einen ausführlichen Bericht.
Weitere Berichte in Medien. Diskussionen in Internetforen werden intensiver.
Donnerstag, 19.04.2012
Vormittag: Reformpartner treten vor die Presse und stellen unter anderem den neuen Bezirk „Vulkanland“ vor.
Eilmeldungen werden verbreitet.
Auf Facebook, Twitter und in div. Foren von Medien bricht eine Welle der Empörung und Fassungslosigkeit aus. Print- und elektronische Medien berichten.
19:01 Uhr: die Facebookgruppe „Vulkanland – nein danke!“ wird gegründet. Innerhalb kürzester Zeit schließen sich hunderte Mitglieder an und beziehen in Form von Postings Stellung.
Freitag, 30.03.2012
Bürgermeisterempfang in Mureck: Bürgermeister Galler kündigt aus beruflichen Gründen seinen Rücktritt an. LAbg. Gangl und BH Majcen betonen, dass in der Causa „Bezirkszusammenlegungen“ noch keine raschen Entscheidungen zu erwarten seien und Diskussionen darüber verfrüht wären.
Donnerstag, 16.02.2012
Stadtgemeinde Bad Radkersburg (Bezirkshauptstadt): 7 Gemeinderäte aus 3 Fraktionen bringen u.a. 2 Tagesordnungspunkte hinsichtlich Strukturreform in einer eigens einberufenen Sitzung in den Gemeinderat ein. 1. Stärkung zukünftiger Servicestellen der öffentlichen Verwaltung in der Sonderposition Bad Radkersburgs und 2. Ausrichtung entlang des über 1000-jährigen Wirtschafts- und Kulturbandes entlang der Mur Richtung Zentralraum
. Dies wurde zudem ausführlich und sachlich argumentiert.
Beide Anträge werden von der mit absoluter Mandatsmehrheit regierenden örtlichen Bürgermeisterpartei mit ihren 8 Stimmen abgelehnt.
Freitag, 03.02.2012
Ein offener Brief der Stadtgemeinde Mureck zur „Bezirksstrukturreform“ wird an Steiermärkische Landesregierung, Steiermärkische Landtagsklubs, Medien gesendet. Anmerkung: bis 11.5.2012 wurde weder der Erhalt des Schreibens durch die Landesregierung bestätigt, noch wurde es beantwortet.
Freitag, 18.11.2011
Einstimmiger Gemeinderatsbeschluss in Mureck: im Falle einer Bezirkszusammenlegung, möchte die Stadtgemeinde Mureck dem Bezirk Leibnitz angehören.
Dieser Gemeinderatsbeschluss wird an die Landesregierung übermittelt. Anmerkung: bis 11.5.2012 wurde weder der Erhalt des Schreibens durch die Landesregierung bestätigt, noch wurde es beantwortet.