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Sport und Politik

21.01.2015 In diesem Text geht es um den Vergleich zwischen Fanatikern im Sport (man könnte auch Pop- und Schlagermusik, die Filmbranche oder ähnliches heranziehen) und in der Politik, und warum es sinnlos ist, einen Fanatiker von seiner Überzeugung abbringen zu wollen.

Die überschwängliche Begeisterung der Fans führt dazu, dass jede kritische Meinung ihren Verein oder ihren Sportler betreffend abgelehnt wird. Sie sind Kritikern gegenüber sogar intolerant eingestellt. Sie haben keinerlei Zweifel an der Richtigkeit ihrer Überzeugung.

Ähnlich verhält es sich in der Politik. Auch hier gibt es viele Menschen, die bedingungslos eine politische Partei unterstützen, vielleicht weil es ihre Eltern auch immer schon getan haben oder weil sie aus ihrer zur Schau gestellten Gesinnung einen beruflichen oder gesellschaftlichen Vorteil ziehen können.

In Wahrheit reduziert sich ihr politisches Interesse auf ein einziges „Match“, das alle 4 oder 5 Jahre stattfindet, nämlich auf die Wahlen. Da sind sie schon zufrieden, wenn ihre Partei gewinnt. Ansonsten wollen sie „a Ruh‘ haben. Es geht uns ja eh so gut.“ Es ist ihnen völlig egal, was die siegreiche Partei später im „stillen Kämmerlein“ und völlig intransparent macht.


Falls es von Andersdenkenden Kritik gibt, meinen sie: „Hört’s doch endlich auf zu streiten. So etwas machen die bestimmt nicht.“ Sie sind nicht bereit, kritisch zu denken und zu hinterfragen. Selbst negative Konsequenzen für sie selbst oder andere werden als solche nicht erkannt bzw. akzeptiert. Vielmehr verteidigen sie die Handlungen ihrer Partei gegen jede Infragestellung und sind dabei einer vernünftigen Argumentation nicht zugänglich.

In Bad Radkersburg gab es vor den Wahlen 2010 eine von der ÖVP organisierte Diskussion, bei der der Vertreter einer anderen Partei auf das gröblichste beschimpft und verleumdet wurde. Mit hochrotem Kopf feuerten sie ihre teilweise untergriffigen Schimpftiraden auf den plötzlich ungeliebten politischen Gegner ab. Es spielte überhaupt keine Rolle, ob ihre Beschuldigungen der Wahrheit entsprachen oder nicht. Hauptsache, sie konnten ihre Aggressionen abbauen. Auf dem Podium machten ehemalige „Freunde“ des Angegriffenen, die sich vorher im Windschatten seines Erfolgs gesuhlt hatten, überhaupt keine Anstalten, die Stimmung zu kalmieren.

Menschen, von denen man es nie erwartet hätte, verloren völlig ihre Fassung. Ja, sie fühlten sich als Helden, die es dem gemeinsamen Feind richtig gezeigt hatten.

Auch später gingen diese fanatischen Parteifreunde nicht von ihrer erstarrten Haltung ab. Um wieder den Vergleich mit dem Sport herzustellen, kann man sagen, dass ein fanatischer Anhänger immer sagen wird: „Meine Mannschaft ist die beste des Landes.“ Egal wie immer sie spielen.

Jetzt steht wieder eine Wahl vor der Tür. Die Fanatiker werden so wie immer wählen. Wichtig ist es, immer mehr Menschen dazu zu bringen, der Realität objektiv ins Auge zu schauen. Sie sollten sich beide Seiten anhören, um dann nach reiflicher Überlegung zu entscheiden.

Sie sollten kritisch betrachten, was ihre Vertreter im Gemeinderat vor den letzten Wahlen versprachen, was sie davon umgesetzt haben und was sie jetzt wieder versprechen.

Meinen sie es wirklich ehrlich?

Haben sie bisher ihre Versprechen gehalten?

Arbeiten sie für die Bevölkerung oder nur für sich selbst und ein paar Parteifreunde?

Müssen sie die Interessen der Landes- und Bundespartei vertreten und können daher gar nicht anders?

Fragen über Fragen.

Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, entscheiden über das Wohl der Gemeinde, das gleichzeitig ihr Wohl ist. Wägen Sie ab, wem sie am 22
. März Ihr Vertrauen schenken werden


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